ECB mit unglücklicher Niederlage

Von 51 Schüssen auf den gegnerischen Kasten bleibt nur ein Tor. Denkbar unglücklich unterliegen die Wälder vor eigenem Publikum mit 1:2 gegen Fassa. Damit verpassen sie den Anschluss an die vorderen Plätze.

Das Spiel zwischen den Falken aus Fassa und dem EC Bregenzerwald war im ersten Drittel ein offener Schlagabtausch. Die Statistik zeigte vorerst noch ein ausgeglichenes Torschussverhältnis von 9:13. Sowohl Beck als auch sein Gegenüber ließen aber nichts zu, so auch bei der Strafe gegen die Wälder. Daher ging es nach 20 Minuten torlos in die Pause.

Deutlich anders präsentierte sich der zweite Abschnitt in dem sich die Wälder mehr oder weniger nur im gegnerischen Drittel festsetzten. Doch es war wie verhext, nichts wollte über die Linie. Zakharchenko entschärfte ganze 24 Schüsse. Dafür bestätigte sich wieder eine alte Eishockeyweisheit: Tore, die man nicht schießt, kriegt man. Biondi schaffte es sich aus der Umklammerung zu lösen und erzielte das 0:1. (29.) Auf der anderen Seite verzweifelten Vogelaar, Metzler, Söder, Haidinger, Ban und Lorraine am Schlussmann der Falken oder an der Torumrandung.

Das selbe Spiel im Schlussdrittel. Die Wälder feuerten aus allen Lagen, aber zu gut war Zakaharchenko positioniert. Und wieder konnten seine Vorderleute einen Entlastungsangriff in einen Treffer ummünzen. Chiodo überwand Beck in der 57. Minute zum 0:2. Nach kurzem Videostudium ließen die Offiziellen das Tor gelten. Juurikkala setzte alles auf eine Karte und nahm Beck im Anschluss vom Eis. Das Risiko wurde zumindest mit dem Anschlusstreffer durch Vogelaar belohnt, (60.) doch für die Rettung in die Overtime reichte es nicht. „Die Fehler haben heute den Unterschied gemacht.“, war sich Stefan Söder nach dem Spiel sicher. „Eigentlich haben wir nicht viel zugelassen, aber zwei gute Chancen haben für Fassa heute gereicht.“ Die Lehren aus dem Spiel müssen schnell gezogen werden, denn in der kommenden Woche wartet ein Heimdoppel für die Wälder. Am Mittwoch ist der EHC Lustenau zum Derby ins Messestadion geladen, am Samstag ist Kitzbühel zu Gast.

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