ECB Niederlage gegen Rheintal

Mit einem denkbar knappen 4:5 unterlag der EC Bregenzerwald gegen den SC Rheintal. Viele Gesichter schnürten erstmals ihre Schlittschuhe für die Wälder oder kamen im Erwachsenenbereich zum Einsatz. So lag der Altersdurchschnitt bei 20,5 Jahren.

Markus Juurikkala verzichtete fast gänzlich auf sämtliche Stammkräfte im Test gegen den SC Rheintal. Dafür waren neben drei Spielern aus dem Jahrgang 2002 auch die Novizen Josef Kutzer und Travis Pokel mit von der Partie. Im Kasten der Wälder stand erstmals Matthias Tschrepitsch. Der Start verlief alles andere als nach Wunsch. Der Gegner wurde sträflich unterschätzt, was in der dritten Minute zum frühen Rückstand führte. Als man dann noch mit einem Crack weniger am Eis agierte, zogen die Luchse mit einem weiteren Treffer davon. (5.) Erst jetzt schien man sich dem Ernst der Lage bewusst und versuchte das Spiel in den Griff zu bekommen. Simeon Schwinger machte dabei den Anfang und verkürzte auf 1:2. Dennoch hielten die Gäste gut dagegen und die Führung bis nach der ersten Eisreinigung.

Hier präsentierten sich besonders die Wälder mit schönen Spielzügen und Einzelaktionen, die aber den gegnerischen Schlussmann nie in richtige Bedrängnis brachten. So waren die Schüsse von Haidinger und Rüdisser für lange Zeit das Einzige was in Richtung Kasten der Gäste ging. Diese zeigten sich effizient im Abschluss stellten in der 35. Minute den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Den Wäldern reichten gut 69 Sekunden um das Spiel auszugleichen. Erst verkürzte Kai Fässler aus einem Gestocher heraus, bevor Philipp Pöschmann im Powerplay das Hartgummi über der Schulter des Goalies in die Maschen hämmerte.

Im Schlussabschnitt legte der Kooperationsspieler nach und sorgte damit für die erste Führung der Wälder an diesem Abend. (43.) Der Jubel der anwesenden Fans währte nicht lange, gerade einmal 16 Sekunden später glich der SC Rheintal mit einem Schuss von der blauen Linie wieder aus. Und dabei sollte es nicht bleiben, Tschrepitsch musste sich gut acht Minuten vor Abpfiff wieder geschlagen geben. Mit dem Rücken zur Wand zeigten die Wälder endlich Zähne, wenn auch zu spät. Sie bliesen zum Gegenangriff, doch bei der Torlinie war immer Schluss. Aufregung herrschte nochmals als die Offiziellen das Spiel unterbrachen und sechs Mann bei den Gastgebern anzeigten, obwohl Tschrepitsch seinen Platz zuvor bereits geräumt hatte. Mit der Schlusssirene war man schließlich um eine Niederlage, aber auch einiges an Erfahrung reicher. Viel Zeit bleibt nicht, das alles sacken zu lassen. Bereits am Freitag steht das erste Auswärtsspiel in Küsnacht an.

Foto:; ECB/Robert Broger

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