ECB ohne Punkte gegen Gröden

Mit nur einem Treffer im letzten Abschnitt gab es für den EC Bregenzerwald gegen den HC Gherdeina nichts zu holen. Das Team der Ex Wälder Linus Lundström und Misa Pietilä holte sich alle drei Punkte aus dem Messestadion.

Die Unsicherheit nach dem mäßigen Start in die neue Saison war den Juurikkala Schützlingen deutlich anzumerken. Bereits zu Beginn des Spieles gegen den HC Gherdeina kam der EC Bregenzerwald zu einem Powerplay. Trotz etlicher Schüsse auf das Tor von Misa Pietilä, ließ der Finne keinen Schuss seiner ehemaligen Kollegen passieren. Das Spiel lief danach ohne nennenswerte Chancen auf beiden Seiten, auch die Alleingänge von Lucas Haberl und Simeon Schwinger verliefen ins Nichts. Vielmehr war es Benjamin Kostner in der 13. Minute, der für sein Team anschrieb. Colin Long lieferte einen Pass hinter dem gegnerischen Tor direkt auf die Schaufel des freistehenden Grödners, der nur noch abziehen musste.

Nach der Eisreinigung kamen die Gastgeber deutlich motivierter aus der Kabine, nach einigen Sturmläufen auf das gegnerische Tor schien der frische Wind allerdings schon wieder verflogen zu sein. Es folgte die erste Überzahlmöglichkeit für Linus Lundström und sein Team. Diese konnte sofort genützt werden, wobei viel Pech für den ECB im Spiel war. Der Querpass von Colin Long wurde von einem Wälder Crack genau in den eigenen Kasten abgelenkt. (31.) Mit 0:2 auf der Uhr ging es in die zweite Unterbrechung.

Dort setzten die Südtiroler ihre Arbeit fort. 81 Sekunden nach Wiederbeginn klingelte es erneut in Strojs Gehäuse. Es war eine exakte Kopie des ersten Treffers. Ein Grödner hinter dem Tor, diesmal war es Vinatzer, der seinen Kollegen vor dem Kasten, Moroder, ideal bediente und so das 0:3 festsetzte. Scheinbar war dies der Weckruf, den die Wälder gebraucht hatten, denn ab diesem Moment stand Pietilä unter Dauerbeschuss. Die Bemühungen wurden dann endlich im Powerplay belohnt. Samu Suominen zog mit all seinem Frust von der blauen Linie ab, der wuchtige Schuss landete in den Maschen. (48.) Doch danach war das Tor wie zugenagelt. Selbst als Juurikkala seinen Goalie vom Eis nahm, war Pietilä nicht mehr zu bezwingen. Vielmehr war es der zweite Ex Wälder in den Grödner Reihen, Linus Lundström, der den verwaisten Kasten zum 1:4 traf. Für den Headcoach ist klar, wo Verbesserungen nötig sind: „In einem Eishockeyspiel ist es schwierig, mit nur einem Tor zu gewinnen. Wir müssen anfangen unser Glück zu verdienen und Kleinigkeiten besser machen.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.