EHC unterliegt Jesenice

Mit dem Gesamtscore von 3 : 5 muss sich der EHC Alge Elastic Lustenau vor heimischen Publikum gegen den HDD Jesenice geschlagen geben.

In einem körperbetonten Spiel setzten sich die Slowenen schlussendlich verdient durch und entführten drei wichtige Punkte aus der Rheinhalle. Jesenice war von Anfang an die präsentere Mannschaft, doch auch Lustenau kreierte zahlreiche Möglichkeiten. Wie schon in den letzten Spielen konnten die Lustenauer aus den sich ergebenden Chancen zu wenig Kapital schlagen. Auch in der Defensive wartet in den kommenden Tagen viel Arbeit auf das Trainerteam.

Das erste Drittel begannen beide Teams sehr forsch und hatten einige Möglichkeiten schon zu Beginn einen Treffer zu erzielen. Es waren die Slowenen, die in der 9. Minute über den Führungstreffer jubeln durften. Doch schon zwei Minuten später waren auch die Lustenauer erfolgreich. Chris D’Alvise konnte aus abseitsverdächtiger Position startend den Ausgleichstreffer erzielen. Die Antwort von Jesenice ließ nicht lange auf sich warten. Nur knappe 50 Sekunden später gingen sie abermals in Führung. Zwei Minuten vor Drittelsende war es Philipp Koczera, der mit einem Schlenzer den slowenischen Keeper überraschte und zum Ausgleichstreffer einnetzte. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Drittelpause.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts hatte Lustenau einen Mann weniger auf dem Eis – David König hütete die Strafbank. Doch diese Unterzahl konnte Lustenau ohne weiteren Treffer überstehen. In der 22. Minute ergab sich dann die Riesenmöglichkeit auf den Führungstreffer. Adis Alagic und Philip Putnik fuhren alleine auf den slowenischen Torhüter, doch diese Chance wurde vergeben. Die Slowenen machten es besser und erzielten in der 27. Minute den abermaligen Führungstreffer. Zum Ende des zweiten Spielabschnittes hatte Lustenau ein vierminütiges Powerplay, doch leider konnte dieses nicht verwertet werden. Somit ging es mit diesem knappen Rückstand für Lustenau in die letzte Pause.

Jesenice verwaltete den Vorsprung sehr souverän und konnte in der 46. Minute den vorentscheidenden vierten Treffer erzielen. Doch die Sticker gaben nicht auf und rannten auf das Tor der Slowenen an. In der 53. Minute konnte Adis Alagic eine der zahlreichen Möglichkeiten verwerten und erzielte den Anschlusstreffer. Nochmals keimte Hoffnung in der Rheinhalle Lustenau auf. Die Slowenen ihrerseits zeigten sich jedoch wenig beeindruckt und erzielten nur zwei Minuten später den 5:3 Endstand in diesem Spiel.

 

Quelle: EHC Lustenau 

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