EHC unterliegt Visp

In einem sehr schnellen und rassigen Spiel zwischen dem EHC Lustenau und dem EHC Visp aus der zweiten Schweizer Liga behalten die Eidgenossen mit 3:1 die Oberhand. Die Entscheidung zum 3:1 für die Schweizer fällt erst rund 30 Sekunden vor Spielende durch einen Empty-Net-Treffer. Schon am kommenden Samstag trifft der EHC Lustenau auf das Team aus Ajoje – ebenfalls eine Mannschaft aus der zweiten Schweizer Liga.

Mit viel Elan starten die Schweizer in das Spiel und haben von Beginn an das Heft in der Hand. Schon in der zweiten Minute gehen die engagierten Eidgenossen durch ein Powerplay-Tor von Andy Ritz mit 1:0 in Führung. Doch die Lustenauer halten dagegen und können in der sechsten Minute nach Vorarbeit von Frederik Rasmussen durch Max Wilfan den Ausgleichstreffer erzielen. Trotz der Tatsache, dass die Schweizer die dominante Mannschaft auf dem Eis ist, können die Lustenauer ebenfalls einige Chancen kreieren, doch nach 20. Minuten gehen beide Teams mit diesem Unentschieden in die erste Drittelpause.

Das zweite Spieldrittel ist geprägt von vielen Strafen auf beiden Seiten. Doch vorerst können beide Teams kein Kapital daraus schlagen. Lustenaus Torhüter René Swette bewahrt Lustenau mit einigen Glanzparaden vor einem Rückstand. Doch in der 27. Minute ist es soweit. Abermals ist es der Schweizer Andy Ritz, der Rückkehrer Swette im Tor der Lustenauer zum zweiten mal bezwingen kann. Rollende Angriffe der Schweizer können in weiterer Folge vom Lustenauer Team neutralisiert werden. Mit der knappen 2:1 Führung für Visp geht es in die zweite Drittelpause.

Im letzten Spielabschnitt bietet sich den Zuschauern vorerst das gleiche Bild: die Schweizer agieren schnell und zielbewusst auf das Lustenauer Gehäuse – die Heimmannschaft verteidigt sehr clever und kommt im Konterspiel zu einigen Möglichkeiten. Rund fünf Minuten vor Spielende kommt Lustenau zu einigen Möglichkeiten und ist dem Unentschieden in einigen Situationen sehr nahe. 90 Sekunden vor Spielende ersetzt Lustenaus Coach Christian Weber Torhüter René Swette durch einen sechsten Feldspieler. Anstatt des erhofften Ausgleiches erzielen die Schweizer 30 Sekunden vor Spielende den dritten Treffer und können somit die Partie für sich entscheiden.

Lustenaus Coach Christian Weber setzte wiederum den kompletten Kader ein und gab allen Spielern die Möglichkeit, sich für höhere Aufgaben zu beweisen. Schon am kommenden Samstag folgt um 20. Uhr das nächste Vorbereitungsspiel für die Lustenauer. Gegner dabei ist Ajoje – ebenfalls aus der zweithöchsten Schweizer Liga.

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