EHC zurück auf Siegerstraße

Mit einem souveränen 5:2 Erfolg gegen den EK Zell am See beendet der EHC Lustenau ein erfolgreiches Doppelwochenende und kehrt auf die Siegerstraße zurück. Nach dem gestrigen 4:3 Erfolg gegen Kitzbühel konnte Lustenau die Zeller Eisbären mit 5:2 in die Schranken weisen und wichtige drei Punkte in der Tabelle anschreiben. Nicht nur für die Tabelle auch für das Selbstvertrauen der Cracks war dieser Dreier enorm wichtig.

Blitzartig beginnen die Zeller Eisbären ihr Angriffsspiel: schon nach wenigen Sekunden kreieren Sie die erste Top-Möglichkeit, doch Lustenaus Torhüter René Swette verhindert einen frühen Rückstand. Mehr und mehr übernimmt der EHC Lustenau in Folge das Kommando auf dem Eis. In der vierten Minute kann David Slivnik mit einem Schlenzer das 1:0 für den EHC Lustenau bejubeln. Die Führung hält jedoch keine Minute – Zells Legionär Mans Hansson kann den Führungstreffer egalisieren. Die Lustenauer bleiben jedoch weiterhin am Drücker und setzten die Zeller Verteidigung unter Druck. In der 14. Minute kann Chris D’Alvise den abermaligen Führungstreffer für Lustenau erzielen. In den Torjubel hinein kann Zell am See abermals nur rund 30 Sekunden später durch den ehemaligen Lustenauer Spieler Philip Putnik ausgleichen. Mit diesem für Zell am See schmeichelhaften 2:2 Unentschieden werden erstmals die Seiten gewechselt.

Zum zweiten Spielabschnitt kommt Lustenau sehr engagiert zurück auf das Eis und lässt Zell am See kaum eine Atempause. In der 24. Minute ist es Routinier Martin Grabher-Meier, der diese Überlegenheit auch in ein Tor ummünzen kann. Lustenau drückt weiter und das 4:2 durch Chris D’Alvise in der 32. Minute ist die logische Folge. Die Zeller Eisbären können es ihrem Torhüter Alexander Schmidt verdanken, dass es bei diesem 4:2 bleibt. Mit tollen Paraden hält er die Pinzgauer weiterhin im Spiel.

Im letzten Spielabschnitt schalten die Lustenauer ein wenig zurück und Zell am See wittert die Möglichkeit, nochmals den Anschlusstreffer zu erzielen. In der Verteidigung spielt Lustenau in weiterer Folge sehr diszipliniert. Zwar hat Zell am See nun mehr Spielvorteile, das Gehäuse der Lustenauer können sie jedoch nicht unter Druck setzen. Knappe zwei Minuten vor Spielende riskiert Zell am See alles und ersetzt Torhüter Schmidt durch einen sechsten Feldspieler. Anstatt dem erhofften Anschlusstreffer kann Martin Grabher Meier rund 90 Sekunden vor Spielende den entscheidenden fünften Treffer erzielen. Somit feiern die Lustenauer einen wichtigen Erfolg und können in der Tabelle einige Plätze gutmachen.

EHC Lustenau : EK Zell am See 5:2 (2:2 / 2:0 / 1:0)
Torschützen EHC Lustenau: David Slivnik (4. Min.), Chris D’Alvise (14. Min. / 32. Min.), Martin Grabher Meier (24. Min. / 59. Min. – EN)
Torschützen EK Zell am See: Mans Hansson (5. Min.), (Philip Putnik (15. Min.)

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