Sieg und Niederlage für Wildcats

Mit dem mehrmaligen österreichischen Damen Eishockeymeister Sabres Wien wartete auf die Lustenauer Damen gleich zum Jahresauftakt ein schwerer Gegner. Doch die Wildcats waren bereit für die Gäste aus der Bundeshauptstadt.

Siegestreffer drei Sekunden vor Spielende

Im ersten Spiel am Samstag Nachmittag lieferten sich beide Teams von der ersten Minute ein temporeiches Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Im Mittelpunkt während des gesamten Spieles standen dabei immer wieder die beiden Torfrauen, die ihren Kasten bis zur Schlusssirene sauber hielten und so musste die Entscheidung in der Overtime fallen. In dieser konnten die Sabres eine anfängliche Überzahl nicht nutzen und so war es drei Sekunden vor Ende der Overtime Natalie Hämmerle die nach perfektem Zuspiel von Julia Hagen zum Siegestreffer für die Ländle-Ladies einnetzte.

Haberl sorgte für die Entscheidung

Keine 24 Stunden später kreuzten die beiden Teams abermals ihre Schläger in der Lustenauer Rheinhalle. Erneut ging es gleich mit viel Tempo zur Sache und die Wiener Damen nutzten gleich in der dritten Minute eine Möglichkeit und gingen durch Meilan Haberl mit 1:0 in Führung. Das Spiel blieb aber offen und beide Team kamen immer wieder zu guten Chancen. Im Mitteldrittel konnte Lisa Marie Kainz zum 1:1 ausgleichen, ehe knapp eine Minute vor Spielende wieder Haberl für die Entscheidung sorgte. Damit hatte eine Wiener Spielerin mit dem in Lustenau legendären Namen zugeschlagen und bescherte an der Erfolgstätte ihres Vaters und Onkels den Sabres einen 2:1 Sieg.

Die Damen der Wildcats Lustenau bleiben in der Tabelle damit auf Rang vier der Tabelle, bevor am kommenden Wochenende das Auswärtsspiel bei den Dragons in Klagenfurt wartet. 

EHC Wildcats Lustenau – EHV Sabres Juniors 1:0 nV
Tor: Hämmerle;

EHC Wildcats Lustenau – EHV Sabres Juniors 1:2
Tore: Kainz bzw. Haberl (2);

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