Tabellenführer im Messestadion

Der HC Pustertal ist derzeit das Maß der Dinge in der Alps Hockey League. Am Mittwochabend treffen Christian Ban und Co. auf den aktuellen Tabellenführer ab 19:30 Uhr im Messestadion Dornbirn. Das Spiel wird live auf YouTube übertragen. Es wird der erste Auftritt von Neuzugang Otto-Eemelie Linke sein.

13 Spiele, 13 Siege, 39 Punkte. So beeindruckend liest sich die aktuelle Bilanz der Pustertaler Wölfe. Zum Tabellenzweiten hat man sich schon einen Abstand von acht Punkten aufgebaut. Welche Taktik hat sich Wälder Coach Markus Juurikkala für diese Mannschaft zurechtgelegt? „Ich denke wir müssen ein Tor mehr schießen, wie sie.“, lacht der Finne auf die Frage. „Es ist ein gutes Team mit viel Selbstvertrauen. Wir müssen unser Spiel 60 Minuten durchziehen und uns selbst, sowie den Mitspielern vertrauen. Natürlich spielen besondere Situationen und die Torhüter eine große Rolle, wenn es um das Resultat geht.“

Stichwort Torhüter. Gerade einmal 16 Gegentreffer kassierten die Wölfe in dieser Saison. Colin Furlong führt derzeit die Statistik mit einer Fangquote von 95,9% an. Doch der letzte Sieg von Pustertal im Messestadion liegt mittlerweile genau zwei Jahre zurück. In der vergangenen Saison konnten die Wälder den ersten Sieg gegen die Brunecker einfahren, 4:2 lautete damals das Endergebnis.

Seit Herbst fehlen im Kader des EC Bregenzerwald wichtige Stützen, was zum einen die Erfahrung am Eis, aber auch die Führungspositionen in der Kabine angeht. Mit der Verpflichtung von Samu Suominen sollte eine dieser Lücken bestmöglich geschlossen werden, doch wie mittlerweile bekannt ist, verletzte sich der Verteidiger gegen Mailand schwer. Daher musste sich die sportliche Leitung erneut auf die Suche nach einem Import machen und wurde erneut in Finnland fündig. Otto-Eemelie Linke stand zuletzt für RoKi in der Mestis Liga am Eis. Der 28 Jährige dürfte mit 193 cm und 96 kg ein großes Hindernis für die gegnerischen Stürmer werden. Der EC Bregenzerwald heißt seinen Neuzugang herzlich Willkommen.

 

Foto (c) EC Bregenzerwald 

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